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Aufschubmontagen und Aufkippmontagen

Aufschubmontage und Aufkippmontage - günstig, komfortabel, sicher

Unter der Aufschubmontage und Aufkippmontage versteht man Methoden, um die jeweilige zum genauen Zielen verwendete Optik präzise auf einer Waffe zu befestigen. Dazu wird die Zieloptik bei der Montage von hinten auf die so genannte Prismenschiene aufgeschoben, während die Zielvorrichtung bei Aufkippmontagen von der Seite her durch ein Aufkippen der Optik erfolgt.

Die Befestigung der Zielvorrichtung auf der Waffe erfolgt durch eine Klemmvorrichtung oder mittels Rändelschrauben. Ein anderes Befestigungsprinzip für die Prismenschiene bieten Klemmbacken. Darüber hinaus sorgt diese Montageart dafür, dass die Optik nach Abnehmen und erneutem Aufsetzen des Zielfernrohrs oder einer sonstigen Zielvorrichtung immer wieder die gleiche Stellung einnimmt.

Neben der Aufkippmontage zählen die Aufschubmontagen weltweit zu den am häufigsten Methoden zur Befestigung eines Zielfernrohrs an einer Waffe. In Deutschland ist diese Art der Befestigung zwar nicht ganz so weit verbreitet wie in anderen Ländern, dennoch benutzen auch in Deutschland zahlreiche Jäger und Sportschützen diese Befestigungsart gern zur Ausrüstung von jagdlich und sportlich genutzten Waffen.

 

Aufschubmontage und Aufkippmontage: Prismenschiene als Verbindungselement zwischen Waffe und Zielvorrichtung

Als Unterteil zur Aufschubmontage einer Zielvorrichtung dient eine fest mit der Waffe verbundene Prismenschiene, die auf zweierlei Weise mit der Waffe verbunden sein kann. Die wohl häufigste Art ist die Befestigung einer separat von der Waffe gefertigten Prismenschiene, die werkseitig oder später durch Schrauben oder ähnliche Vorrichtungen an der Waffe angebracht werden. Einige Waffen verfügen auch über eine integrierte Prismenschiene, die man aus dem Material der Waffe herausgearbeitet hat. Diese Konstruktion sorgt für eine besonders wiederkehrgenaue Befestigung der Zieloptik.

Weit verbreitet ist die aus Amerika stammende Weaverschiene und für diesen Schienentyp bietet der Handel auch zahlreiche passende Montageringe an. Mit ihren quer zur Längsrichtung eingefrästen Nuten, finden die Montageringe besonders guten Halt, wenn sie an der Unterseite über zu den Nuten passende Stege verfügen. Die Stege können dann in die eingebrachten Nuten eingreifen. So finden die Ringe einen festen Sitz, der auch dann nicht beeinträchtigt ist, wenn zum Beispiel starke Rückstoßkräfte auf die Schiene wirken. Besonders guten Halt bei einer Aufschubmontage geben Montageringe, wenn sie aus massivem Stahl gefertigt sind und die Stege aus gehärtetem Stahl bestehen.

Die Einfräsungen in die Oberseite der Prismenschiene erlauben auch eine zuverlässige Schnellspannmontage, da die Stege die Zieloptik auch bei dieser Art der Befestigung mit hoher Wiederkehrgenauigkeit immer an der gleichen Stelle fixieren. Ist die Klemmvorrichtung dann mit einem Hebel zum schnellen Lösen ausgestattet, ist auch das Abnehmen der Optik besonders unkompliziert.

Aufschubmontage und Aufkippmontage: Eine preiswerte und schussfeste Montageart

Die Montage durch Aufschub ist nicht nur preiswert, sondern auch schussfest. Dabei bietet die Aufschubmontage genau wie die Aufkippmontage auch für große Mittelrohrdurchmesser mit entsprechend höherem Gewicht eine sichere, wiederkehrgenaue Befestigung. Lediglich bei einfacheren Klemmmechanismen die Haltekräfte sind jedoch nicht so hoch, wie bei der Verwendung von Schienen mit Ausfräsungen.